Bergamont Pedro singlespeeder size 56cm matt black/green 2011
bei HIBIKE für 599 €
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Bergamont Pedro singlespeeder size 56cm matt black/green 2011
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Art.-Nr. 16301712
Marken-Info
Vor vielen Jahren ist Bergamont angetreten, um leistungsfähige Bikes zu bauen. Alles sollte high sein: Optik, Design, Ausstattung, Leistung - nur eben nicht der Preis. Heute gehört Bergamont mit seinem Komplettprogramm zu den führenden Bike-Anbietern in Deutschland.
Bergamont Bikes sind für Menschen, die mehr erwarten. Bei Bergamont sind deswegen nach eigener Aussage Detail-Fetischisten mit Fingerspitzengefühl am Werk. Das Ergebnis sind Bikes mit einer ganz großen Harmonie in Sachen Design, Ausstattung, Materialien und Bauteilen. Regelmäßig überzeugen Bergamont Bikes anspruchsvolle Tester ebenso wie kritische Kunden.
Eine permanente Herausforderung an die Ingenieure von Bergamont sind die Rahmen. Für bestimmte Rahmen arbeitet man z.B. mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg zusammen und berechnet in praxisnahen Computermodellen die Belastbarkeit der Rahmen für Betriebszustände wie hartes Bremsen oder extremes Springen. Fertige Prototypen werden am EFBE Institut für Prüftechnik intensiven Funktionstests auf statische und dynamische Dauerbelastung unterzogen. Und auch das Finish weiß zu überzeugen: Bergamont Rahmen werden mit soliden Raupen handgeschweißt.
Bergamont Bikes werden unter persönlicher Kontrolle erfahrener Techniker gebaut. So erreicht man eine niedrige Fehlerquote und eine hohe Qualität. Die Montage beginnt mit einer aufwändigen, sechs Schichten umfassenden Rahmenlackierung. Bei vielen Rahmen wird diese Lackierung mit einer maximal schlagfesten, klaren Pulverbeschichtung vollendet. Die Montage der Räder erfolgt sowohl in Ablauf als auch Teileauswahl exakt nach detaillierten Bergamont Spezifikationen. So werden zum Beispiel nur DIN-konforme Bremsschuhen verwendet. Und auch in Bezug auf die Schrauben gibt es klare Regeln: nur nichtrostende bzw. Anti-Rost-beschichteten Schrauben und Muttern dürfen zum Einsatz kommen. Das sind kleine, aber wichtige Details, die sich zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügen - einem echten Bergamont Bike.
Weil aber auch die beste Innovation nicht viel nutzt, wenn sie sich nicht dem Biker anpasst, finden die entscheidenden Tests nicht am Computer statt, sondern am Mann. Das garantiert, dass auch kleinste Detail sehr gut funktionieren. Auch zu diesem Zweck gibt es das Bergamont-Rennteam, eine kleine aber feine und bodenständige Truppe, die dafür sorgt, dass all die graue Theorie erfolgreich in die Praxis findet.

Landläufige Meinung vieler ist es, dass man am Bike kaum genug Gänge haben kann. Die aktuelle Entwicklung ist bei 10- und 11-fach Kassetten angekommen. Zusammen mit einer 3-fach Kurbel ergeben sich dann (rein rechnerisch) bis zu 33 Gänge.
Demgegenüber steht eine in den letzten Jahren immer stärker gewordene Bewegung von Rad-Puristen, die festgestellt haben, dass weniger manchmal doch mehr ist. Ihren Ursprung hatte diese Bewegung in San Francisco und New York, beides Hochburgen der Fahrradkuriere. Diese stellten fest, dass mit der Einführung moderner Gangschaltungen an Ihren Rädern, der Verschleiß und damit die Unterhaltskosten anstiegen. Außerdem waren solche Räder meist schon in der Anschaffung recht teuer. Was also tun? Einige Kuriere nutzten Räder aus dem Bahnsport, die bekanntlich keine Gangschaltung und einen starren Antrieb ohne Freilauf haben. Der „angenehme“ Nebeneffekt für die Kuriere: Mit einem starren Antrieb kann man auch bremsen, also sparte man sich gleich noch die Bremsen und damit auch den Felgen- und Bremsgummiverschleiß.
Zusammen mit der typischen Kuriertasche und Handfunke am Schultergurt, wurden so die Fixies zum Sinnbild des Fahrradkurieres. Von anderen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen gehasst, gefürchtet und bewundert, schlängelten sie sich so bald in vielen Großstädten der westlichen Welt durch den Verkehr. Von diesem Image der fast grenzenlosen Fahrradfreiheit angestachelt kamen bald mehr Leute auf den Geschmack solch puristischer Räder und inzwischen bieten viele Hersteller komplette Räder und spezielles Zubehör in diesem Bereich an.
Uns gefallen diese Räder durch ihre eigenwillige und sehr aufgeräumte Optik außergewöhnlich gut und die „Erfahrung“ mit einem solch simplen stück Technik unterwegs zu sein ist einfach einmalig. Dennoch sei an dieser Stelle ein Wort der Warnung angebracht: In Deutschland sind zwei unabhängig voneinander arbeitenden Bremsen am Rad Vorschrift – auch an einem Fixie! Wir sind der Meinung das ist auch gut so, denn das Bremsen (oder Skidden) durch das blockieren des Hinterrades durch reine Beinkraft ist zwar relativ leicht erlernbar und mit der richtigen Technik und Übung auch recht gut zu kontrollieren, dennoch sind die Bremswege erheblich länger als mit einer herkömmlichen Bremsanlage, daher sollte diese für Notsituationen immer zur Verfügung stehen.
Glossar- Singlespeeder – Überbegriff für Ein-Gang-Räder, meist mit Freilaufritzel.
- Fixie oder Track Bike – Ein-Gang-Rad mit starrem Antrieb, ohne Freilauf.
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Starrer Antrieb vs. Freilaufritzel
Wem das ständige Mittreten bei einem Fixie zu viel ist, der kann auch ein Freilaufritzel montieren und so immer noch in den Genuss eines Singelspeed-Bikes kommen. Viele Singlespeednaben, verfügen über Gewinde auf beiden Seiten, so dass man auf der Einen ein starres und auf der anderen Seite ein Freilaufritzel montieren kann. So bleibt man selbst unterwegs flexibel, indem man einfach das Hinterrad ausbaut und umdreht.
Wir können aber nur jedem nahe legen, es mal mit einem Fixie zu probieren, es stellt selbst erfahrene Straßenradsportler vor ganz neue Herausforderungen.
Wer nun Gefallen an der Idee gefunden hat mal einen Gang zurück zu schalten, aber nicht gleich ein komplett neues Rad kaufen möchte, dem sei eine etwas kostengünstigere Variante ans Herz gelegt. Schnappen Sie sich doch ein altes Rennrad (wichtig sind lange Ausfallenden zum spannen der Kette) und bauen Sie sich einen Singlespeeder auf, Sie brauchen meist nur eine Singelspeed-Hinterradnabe, ein Ritzel (starr oder mit Freilauf) und evtl. ein Kettenblatt. So kommt man auch mit wenig Geld zum echten Kurierbike. Alle Teile und natürlich auch komplette Räder und Rahmen finden Sie hier bei uns.


